Retter beschossen

Libyen – Als die italienische Küstenwache am vergangenen Sonntag in der Rettungsaktion von 2100 Flüchtlingen südlich von Lampedusa sich den Schiffen näherte, um die Flüchtlinge an Bord zu nehmen, wurden sie von Schleusern beschossen – ein Novum. Das Geschäft mit den Flüchtlingen ist inzwischen großteils in den Händen von Dschihadisten, die die Menschen in die Boote drängen und den Flüchtlingsstrom nach Europa kontrollieren. Dazu kommen Terrordrohungen. Im jüngsten Video kündigte der libysche Ableger der IS Miliz „die Invasion Italiens“ und „die Eroberung Roms“ an.