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Junge Ghanaer riefen im Mai 2021 in den sozialen Medien unter dem Hashtag #FixTheCountry zu sozialen und wirtschaftlichen Reformen auf. Die Kampagne verbreitete sich schnell, und Tausende schlossen sich der Protestbewegung an, die sich auch gegen die Regierung richtet, die ihrer Meinung nach schlechte Arbeit leistet. Die Organisatoren hinter dem Hashtag rufen nun zu Demonstration auf. Nach der Weltbank sind mehr als die Hälfte der 31 Millionen Einwohner Ghanas unter 25 Jahre alt. Ein Drittel der jungen Menschen ist arbeitslos und hat keine Berufsausbildung.

Präsident Edgar Lungu hat den Einsatz von Verteidigungskräften (Armee, Luftwaffe und den Nationaldienst) angeordnet, um die sambische Polizei bei der Bewältigung der Sicherheitslage im Lande vor den Wahlen im August zu unterstützen. Sie sollen die sambische Polizei bei der Durchführung von Patrouillen in den zehn Provinzen unterstützen.

Satellitenbilder und Beweise vor Ort deuten darauf hin, dass Indien eine Marineanlage auf der abgelegenen mauritischen Insel Agaléga baut. Gerüchte und Medienberichte über den Militärstützpunkt tauchten erstmals 2018 auf. Sowohl Mauritius als auch Indien haben jedoch bestritten, dass das Bauprojekt militärischen Zwecken dient, und behaupten, die Infrastruktur sei nur zum Nutzen der Inselbewohner. Satellitenbilder zeigen jedoch, wie in Agaléga, wo etwa 300 Menschen leben, zwei große Landungsbrücken und eine mehr als 3 km lange Landebahn gebaut werden. "Es handelt sich um eine nachrichtendienstliche Einrichtung, mit der Indien seine Luft- und Marinepräsenz ausbauen kann, um die Überwachung des südwestlichen Indischen Ozeans und des Mosambik-Kanals zu verstärken", sagt Abhishek Mishra, Associate Fellow bei der Denkfabrik Observer Research Foundation (ORF) in Neu-Delhi.

Das Mainzer Pharmaunternehmen BioNTech will den weltweit ersten Malaria-Impfstoff auf Grundlage der mRNA-Technologie entwickeln. "Er soll die Krankheit verhindern, die Sterblichkeit reduzieren und eine nachhaltige Lösung für den afrikanischen Kontinent und andere von Malaria betroffene Regionen bieten," sagt Uğur Şahin, Mitbegründer von BioNTech. Für das Jahr 2022 ist eine klinische Studie geplant; auch sollen Produktionsanlagen in Afrika errichtet werden.

Fr. Paul Mung’athia Igweta, Koordinator für die Förderung der integralen menschlichen Entwicklung (PIHD) der Vereinigung der Mitgliedsbischofskonferenzen des östlichen Afrikas (AMECEA), hat die franziskanische Familie in Kenia dazu ermutigt, sich voll und ganz an den Aktivitäten zur Erhaltung der Umwelt zu beteiligen, um ein gesundes und funktionierendes Ökosystem zu bewahren und damit der Aufforderung von Papst Franziskus an alle Menschen auf diesem Planeten" nachzukommen, sich um Mutter Erde zu kümmern. Weiter führte er aus, „als ganze Menschheitsfamilie müssen …  wir uns gemeinsam nach nachhaltigen Wegen für eine ganzheitliche Entwicklung suchen, denn wir wissen, dass wir durch unsere Bemühungen eine bessere Welt schaffen können.

Dutzende von Leichen wurden an einem Fluss an der Grenze zwischen Äthiopien und dem Sudan angespült, wie Anwohner auf der sudanesischen Seite berichten. Einige der Toten wiesen Schusswunden auf, anderen waren die Hände gefesselt. Der Setit-Fluss ist in Äthiopien als Tekeze bekannt und fließt durch die vom Konflikt betroffene nördliche Region Tigray, in der äthiopische Streitkräfte und verbündete Kämpfer gegen Tigray-Rebellen gekämpft haben.

In der Hauptstadt Dschibutis starben, nach Gewalttaten zwischen den ethnischen Gruppen der Afar und der Isse, mehrere Menschen. Nach Zeugenberichten brach die Gewalt im Bezirk Warabaley begann, wo Häuser von Issa in Brand gesteckt wurden. Des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Dschibuti liegt bei etwa 3.500 US-Dollar (höher als in weiten Teilen Afrikas südlich der Sahara); es leben jedoch rund 20% der Bevölkerung in extremer Armut und 26 % sind arbeitslos.

Die UNO fordert Großbritannien auf, sich für Landgrabbing in Kenia zu entschuldigen und Gemeinschaften im Westen Kenias zu entschädigen, denen während der Kolonialzeit Land weggenommen wurde. Kenianische Ureinwohner hatten bei der UNO eine Petition eingereicht. Die UNO stellte fest, dass Angehörige der Kipsigis- und Tailai-Gemeinschaften und anderer indigener Völker Opfer von Menschenrechtsverletzungen wurden, darunter Tötungen, sexuelle Gewalt, Folter, unmenschliche und erniedrigende Behandlung, willkürliche Inhaftierungen, willkürliche Vertreibungen und Verletzungen des Rechts auf Privatsphäre, Familienleben und Eigentum. Etwa 500.000 Menschen wurden Opfer dieser Übergriffe. Weite Teile des Landes in der Region sind heute im Besitz verschiedener britischer und multinationaler Teekonzerne wie Findlay's, Williamson Fine Tea und Unilever.

Algerien ist einer der wichtigsten strategischen Partner Äthiopiens. Bislang haben die beiden Länder mehr als 20 Kooperationsabkommen in verschiedenen Bereichen unterzeichnet, darunter Handel, Investitionsschutz und -förderung sowie Vermeidung von Doppelbesteuerung. Darüber hinaus haben sie auch eine Zusammenarbeit in den Bereichen Wissenschaft, Kultur und Technik vereinbart. Nun wollen sie ihre historischen bilateralen Beziehungen weiter festigen. Sie beraten auch die Bedingungen für eine Stärkung ihrer Rolle in der Afrikanischen Union (AU) aufgrund ihres bedeutenden Einflusses bei der Gründung der AU.

In den letzten fünf Monaten waren mehr als 2 Millionen Menschen betroffen und mindestens 5.573 starben.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

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